Mission ohne Grenzen e. V.
"Christliches Hilfswerk für Osteuropa"

Heimkinder über Menschenhandel aufklären

Moldawische Heimkinder sind nach ihrer Entlassung sehr gefährdet. Viele werden verkauft, versklavt und ausgebeutet - und der Markt wächst.

14.08.2012

HTAls Teil unserer Arbeit mit Heimkindern führen unsere Mitarbeiter Gespräche und Aufklärungsveranstaltungen über schwierige Themen durch, die nicht vom normalen Lehrplan abgedeckt werden. Für die Kinder können diese Informationen den entscheidenden Unterschied ausmachen, wenn sie dann die staatliche Obhut verlassen.

Valentina, eine Lehrerin in einem der Heime, sagt: "Wir haben solche Themen wie "Menschenhandel" nicht in unserem Lehrplan, und das ist schlecht. Es ist sehr wichtig, solche Dinge aufzugreifen, besonders für die älteren Kinder, die bald das Heim verlassen werden."

Die Veranstaltungen geben den Jugendlichen Rat und Informationen, die sie befähigen, gute Entscheidungen zu treffen. Die Koordinatoren bringen auch die christliche Sichtweise mit in die Diskussion, um den Jugendlichen zu vermitteln, dass sie in Gottes Augen wertvoll sind.

"Ich habe vor dieser Veranstaltung nicht viel über Menschenhandel gewusst.", sagt Dumitru (14). "Ich habe verstanden, dass Menschenhandel Leute dazu zwingt, etwas zu tun, was sie gar nicht wollen und sie unmenschlich behandeln, nur um ihren Nutzen daraus zu ziehen. Ich habe gedacht, dass nur mit Mädchen und Frauen illegaler Handel betrieben wird. Ich hätte nie gedacht, dass Jungen und sogar kleinen Kindern dasselbe Schicksal droht."

Marina (17) berichtet: "Nach dieser Sitzung habe ich verstanden, dass ich sehr vorsichtig sein muss, wen ich kennenlerne und welche Angebote sie mir machen. Ich wollte eher arm sein, als angelogen und verkauft zu werden."

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