Mission ohne Grenzen e. V.
"Christliches Hilfswerk für Osteuropa"

Schnee und Minustemperaturen in Rumänien

26.03.2013

Strong Winter 2013Der nationale Wetterdienst rief die gelbe und orange Warnstufe für einige Gebiete des Landes aus und warnte vor Schnee und Schneestürmen. In einigen dieser Bereiche schneite es reichlich und es herrschten Windgeschwindigkeiten von mehr als 70 km/h. Im nord-östlichen Teil des Landes (Bezirke Iasi und Suceava) schneite es ununterbrochen und dies machte es wirklich schwer, mit dem Auto zu reisen oder sogar zu Fuß zu gehen, da die Sicht unter 2 Meter lag.

Heute sind alle Schulen in Bukarest, Giurgiu, Olt und Arges wegen schwierigen Wetterbedingungen geschlossen. An einigen Stellen hat die Schneedecke eine Dicke von einem Meter. In Suceava haben einige Autofahrer mehr als 27 Stunden in Schneeverwehungen festgesteckt bis endlich schwere Räumfahrzeuge eintrafen und die Eingeschneiten befreiten. Das Innenministerium gab bekannt, dass acht Orte in den Bezirken Botosani und Suceava keinen Strom hatten.

Sobald die Wetterwarnung der Meteorologen herausgegeben war, forderte der Oberbürgermeister von Bukarest alle am Schneeräumdienst Beteiligten auf, sich gut vorzubereiten und sich auf die gemeldeten Wetterverhältnisse einzustellen.

Um vor Ort möglichst schnell auf die Wetterverhältnisse reagieren zu können und Rutschgefahr zu vermeiden, wurden Behälter für Streugut an Straßen und besonderen Stellen wie Rampen und Brücken aufgestellt.

Mit Temperaturen von -5 Grad Celsius im Norden von Moldawien und -6 bis -7 Grad Celsius an der Südküste sind die derzeit herrschenden Wetterverhältnisse eher typisch für den Monat Januar.

Im Moment müssen wir Hilfslieferungen in den Süden und Norden des Landes einstellen, weil es unseren Mitarbeitern nicht möglich ist, dorthin zu gelangen. Wir hoffen, Anfang April diese Tätigkeiten wieder aufnehmen zu können, wenn sich die Wetterbedingungen gebessert haben.

von Lavinia Campean, Rumänien