Mission ohne Grenzen e. V.
"Christliches Hilfswerk für Osteuropa"

Verwurzelt in der Bibel

“so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen“ Jesaja 55,11

Phil ShrimptonEine Geschichte über das Bibelschmuggeln ist die Wurzel unseres Anliegens, Gottes Wort weiterzugeben. Heute ist Phil Shrimpton ein Beauftragter von Mission ohne Grenzen - in der Vergangenheit unternahm er geheime Fahrten in die Sowjetunion.

 

 

"Führen Sie Waffen, Drogen, Pornographie oder Bibeln mit sich?"

An jedem Grenzübergang in die Ukraine, nach Polen, Ungarn, Tschechoslowakei und Rumänien stellten die Grenzbeamten die gleiche Frage. "Schauen sie nach!" antwortend und mit einem stillen Gebet um den Schutz Gottes warteten Phil und die anderen Kuriere, während ihre Wagen untersucht wurden. Sich auf Gott und das Können der Schreiner verlassend, die verborgene Fächer eingebaut hatten, freuten sie sich, wenn sie das "Weiterfahren!" hörten. Bibeln schmuggeln war riskant! Sie vertrauten jede Reise Gott an.

"Zurückblickend kann man erkennen, wie oft Gott eingegriffen hat."

Als Phil während des Kalten Krieges zu Mission ohne Grenzen kam, wurde die Arbeit noch "Untergrund-Evangelisation" genannt und unterstützte Pastoren, die inmitten von Atheismus und Verfolgung durch Lenins "Es gibt keinen Gott und es kann keinen Gott geben!" lebten.

Nachdem wir für die geleistete Hilfe nach dem Erdbeben in Armenien ausgezeichnet wurden (1988), stellten wir einen formellen Antrag, Bibeln und andere christliche Literatur hinter den Eisernen Vorhang bringen zu dürfen.

"Welch eine Anmaßung!", erinnert sich Phil, "aber unser Gott ist dazu imstande und wir bekamen die Erlaubnis, in die ukrainische Hauptstadt Kiew zu reisen."

Phil und der Hauptkurier reisten mit zwei Lastwagen von der "geheimen Versorgungsbasis" der Mission ohne Grenzen in Deutschland aus. Einer der Wagen hatte 20 Tonnen mit Bibeln, Gesangbüchern, Konkordanzen und Traktaten geladen. Grenzbeamte äußerten sich überrascht, manchmal zornig, dass Mission ohne Grenzen solche Literatur über ihre Grenze bringen durfte.

"Sei ruhig. Kümmere dich um deine Sachen und mach' weiter deine Arbeit!"

Die scharfen Worte des Kuriers brachten Phil dazu, sich wieder zu konzentrieren, als die Blaulichter eines sowjetischen Polizeiautos die Finsternis und den strömenden Regen durchbrachen. Phil und zwei Helfer waren dabei, Bibeln von ihrem Lastwagen in ein Auto zu verladen, um sie an Christen, die hungrig nach dem Wort Gottes waren, zu verteilen. Aber die Polizei ließ ihr beschlagenes Autofenster im Regen geschlossen und fuhr weiter. Die Bibelkuriere konnten so unbehelligt das Umladen beenden.

In Kiew angekommen erreichten die Kuriere schließlich eine Gruppe von Menschen, die sich in Pelzmäntel und Mützen eingehüllt hatten, um sich gegen die Kälte zu schützen. Diese Christen hatten eine Woche lang auf die Bibeln gewartet. Manche von ihnen waren tagelang aus Sibirien angereist.

LorryDie Leute wurde schnell aktiv: Die Wagentüren wurden aufgerissen, jeder schleppte eine Ladung Bibeln zu einem kleinen Fenster und hinunter in einen Keller. Darin brummte es wie in einem Bienenstock, wo Menschen Bibeln und Kisten mit Namen von Städten und Dörfern versahen. Danach wurden sie wieder nach draußen getragen. Sobald die Bibeln einen Bestimmungsort hatten, wurden sie von einem Boten übernommen. Es war zu gefährlich, die Bibeln dort zu lassen, wo sie waren. Ein Mann erzählte Phil, er habe bereits zweimal im Gefängnis gesessen, weil er eine Bibel besessen und an einem Gottesdienst teilgenommen hatte. Beide Male lautete das Urteil "fünf Jahre". All jene, die mit der Untergrund-Evangelisation zu tun hatten, nahmen für Gott große Risiken auf sich.

Heute betet Phil für Mission ohne Grenzen, "dass wir immer unter der Führung unseres Herrn bleiben und ER uns die Kraft gibt, die Aufgaben zu erfüllen, die er uns gibt."

Zu unserem Jubiläum in 2010 haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine Million Bibeln in Osteuropa zu verteilen.

A Million

Helfen Sie uns dabei, eine Million Bibeln nach Osteuropa zu bringen.

  • Mit 25 € können wir eine Familie mit fünf Bibeln versorgen.
  • Für 75 € können wir einer Gruppe einer Kirchengemeinde 15 Bibeln zur Verfügung stellen.

Ihr Einsatz von nur 5 € pro Monat hilft uns, das Wort Gottes zu verbreiten.

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