Mission ohne Grenzen e. V.
"Christliches Hilfswerk für Osteuropa"

Rumänien

RO Line 2011 (1)

GeschichteRumänien -Armutsstatistik

Mission ohne Grenzen arbeitet seit 1990 offiziell in Rumänien. Ceaușescus Zwangsprogramme hatten dazu geführt, dass über 100.000 verwaiste oder verlassene Kinder in hunderten von baufälligen staatlichen Kinderheimen lebten. Die verzweifelte Notlage dieser Kinder bewegte Mission ohne Grenzen dazu, das Kinderprojektpatenschaftsprogramm ins Leben zu rufen.

Heute

Seit Rumäniens Eintritt in die EU hat die Richtlinie, die eine Deinstitutionalisierung vorsieht, Wirkung gezeigt. (Die Vorgabe der "Deinstitutionalisierung" meint, dass die Anzahl der staatlichen Kinderheime deutlich reduziert werden soll ebenso wie die Anzahl der Kinder, die in staatlichen Kinderheimen untergebracht sind.) Mittlerweile sind viele Kinderheime geschlossen worden.

Kinder wurden - soweit möglich - in ihre Familien zurückgeführt, kamen zu Pflegefamilien oder wurden in neu eingeführten betreuten Wohngemeinschaften untergebracht. Kinder in Wohngemeinschaften werden auch weiterhin von uns unterstützt. Diese Kinder haben oftmals ernsthafte Probleme, weil sie bisher nichts anderes kennengelernt haben, als den Überlebenskampf in einem Kinderheim. Dieses Stigma und das Fehlen von Sozialkompetenzen machen es ihnen sehr schwer, Arbeit zu finden. Deswegen haben wir begonnen, verschiedene Berufsausbildungsstätten zu finden bzw. einzurichten.

Viele Familien kämpfen ums Überleben. Mit unserem Familienpatenschaftsprogramm und verschiedenen anderen Hilfsprogrammen, möchten wir die scheinbar auswegslose Armut bekämpfen. 

Zusätzliche Quellen:

Fakten BBC - Wenn Sie diesen Link anklicken, gelangen Sie auf die (englischsprachige) Seite des Nachrichtensenders BBC und können dort mehr über Rumänien erfahren.