"Wow! Das ist meins?!"

Missionsmagazin August 2021


Jetzt ist mein größter Wunsch, in der Schule Freunde zu finden (Tudor)

So begeistert war Tudor (7), als er einen neuen Schulranzen geschenkt bekam. Seine Familie lebt in großer Armut und ist sehr dankbar und glücklich darüber, dass sie durch das Patenschaftsprogramm von Mission ohne Grenzen neben Lebensmitteln und Kleidung auch mit Schulutensilien, Lern- und Spielsachen unterstützt wird.

Tudor lebt mit seiner Mutter Lena und seiner großen Schwester Sanda im Süden Moldawiens in einem alten Haus aus Lehm. Die Luft darin ist schimmelig und feucht. Die rissigen Wände erwecken den Eindruck, als könnten sie jeden Moment einstürzen. Die Küche besteht aus einem Gastank, einem rostigen Herd und einem alten Schrank. Die Fenster sind zerbrochen und werden den Winter über mit Decken abgedeckt, um die kalte Luft draußen zu halten.

Tudors bisherige Erfahrung hat ihn gelehrt, dass er, weil er aus einer armen Familie stammt, unbeliebt ist. "Kinder, wie ich, können kaum Freunde finden", erzählte er traurig. Niemand will mit mir spielen, und ich mache mir Sorgen, dass die Lehrer mich auch nicht mögen werden."

Als Tudors Einschulungstag näher rückte, erlebten er und seine Familie eine große Überraschung. Lena erzählte: "Ich hatte es geschafft, auf dem Second-Hand-Markt ein paar Kleider für Tudor zu kaufen. Aber meine größte Freude war, als Serghei, der Kinderbetreuer der Mission, uns anrief.   - Mein Sohn bekam einen Rucksack voller Schulsachen. Was für eine Erleichterung! Jetzt ist er für die Schule gerüstet!" Tudor strahlte vor Freude. "Wow! Das ist meins?! Jetzt ist mein größter Wunsch, in der Schule Freunde zu finden.“

Serghei, unser Kinderbetreuer, berichtet über seine Arbeit: „Ich bin froh, dass Tudor auch in unserer Hortbetreuung Unterstützung bei seinen Schularbeiten hat. Er ist eines der Kinder, die immer ein paar zusätzliche Kekse oder Früchte aus dem Zentrum mitnehmen und sagt, 'Das ist für meine Schwester und meine Mutter.' Ich bin sicher, wenn wir Samen der Liebe und Fürsorge säen, werden wir Freude und Hoffnung sehen.“

Mission ohne Grenzen gibt Kindern die Möglichkeit zu lernen, damit sie in der Schule und im Leben erfolgreich sein können. In unseren Gemeinschaftszentren wird eine Hortbetreuung angeboten. Hier wird gemeinsam gegessen, dann werden die Hausaufgaben erledigt und biblische Geschichten erzählt. 

Damit wir diese wertvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit in unseren Einsatzländern gestalten und ausweiten können, braucht es finanzielle Spielräume für Mahlzeiten, Materialien, Personal etc. Darum bitten wir Sie herzlich um Ihre Unterstützung für unsere Hortprojekte.

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