"Was würden wir ohne eure Hilfe tun?"

Missionsmagazin Januar 2022

 


Seit Mission ohne Grenzen vor zwei Jahren in unsere Familie kam, weiß ich, dass es jemanden gibt, der sich um mich und meine Kinder kümmert.

Die meisten Kinder in Deutschland freuen sich, wenn es schneit. Dann kann der Winterspass beginnen. Ganz anders sieht es bei vielen Familien in Osteuropa aus, die in Armut leben und für die Schnee und eisige Temperaturen starke Herausforderungen mit sich bringen. Aliona Juric lebt mit ihren Kindern in einem moldawischen Dorf. Sie wohnen in einem kleinen Zimmer, indem sich zwei Betten und ein Tisch befinden. Es gibt nur wenig Platz, wo die Kinder spielen können. Ein alter Kaminofen dient der Familie zum Heizen des Zimmers, zum Kochen und zum Trocknen der Kleidung. Der Raum ist eiskalt und die Luft ist so schwer und feucht, dass man kaum atmen kann. Der kalte Zementboden ist mit alten Teppichen und Decken bedeckt. Ein Fenster ist mit Plastik verkleidet worden, nachdem Alionas Mann es im Alkoholrausch zerbrochen hatte. Er verstarb kurze Zeit später an einem Herzinfarkt. Seitdem versuchen Alionas Schwiegermutter und ihre Schwägerin sie aus dem Haus zu vertreiben.

Aliona erzählt mit leiser Stimme: „Einerseits muss ich wie ein starker Adler um mein Leben hier kämpfen. Auf der anderen Seite muss ich wie eine gütige Glucke sein, die ihre kleinen verängstigten Küken unter ihren Flügeln hält.“ Die Kinder wirken sehr eingeschüchtert. Sie helfen ihrer Mutter im Haushalt so gut es geht, z.B. beim Feuer machen. Aliona deutet liebevoll auf sie und sagt: „Sie sind mein Schatz und alles, was ich auf dieser Erde habe. Ich danke Gott jeden Tag für sie.“ Und sie fügt hinzu: „Seit Mission ohne Grenzen vor zwei Jahren in unsere Familie kam, weiß ich, dass es jemanden gibt, der sich um mich und meine Kinder kümmert. Gott segne und belohne all diese guten Menschen, die uns helfen!“ Den Tränen nahe erzählt sie weiter: „Letzte Woche konnte ich nicht schlafen, weil es draußen immer kälter wurde. Ich wusste nicht mehr, womit ich das Haus heizen sollte, denn ich hatte alles aufgebraucht, was ich gebrauchen konnte – Äste, ein paar alte Kleider und Plastikflaschen, die ich gesammelt hatte. Doch dann kam Alexandru, der Familienbetreuer von Mission ohne Grenzen und brachte warme Kleidung für uns alle, Decken und Brennholz. Immer, wenn er uns mit dem Pastor besucht, bringen sie uns etwas Gutes mit. Und was wirklich wichtig ist, sie spielen auch mit den Kindern und die Kinder fühlen sich so glücklich und sicher. Wir beten zusammen und lesen in der Bibel. Die guten Worte sind wie Balsam für meine Seele. Habt vielen Dank. Was würden wir ohne eure Hilfe tun?“

Diese existentielle Hilfe für den Winter ist für viele Familien in den Dörfern Moldawiens überlebenswichtig. Wir möchten ihnen gerne, wie der Familie Juric, praktisch und seelsorgerlich zur Seite stehen und auch noch weitere notleidende Familien in unser Versorgungsprogramm aufnehmen. Darum bitten wir Sie um Ihre warmherzige Unterstützung unserer Arbeit im Gebet und auch durch Ihre Spenden. Jeder Beitrag hilft und ist eine Wohltat für die Betroffenen.

 

 

 

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