„So erleben wir Gottes Treue“ – eine Gemeinde aus Bosnien-Herzegowina erzählt
„Mission ohne Grenzen“ arbeitet in Osteuropa eng mit Gemeinden zusammen, die die Arbeit unterstützen und weiterführen. So wie die Gemeinde in Tuzla.20. März 2026
Nives Pavic arbeitet seit 2015 als Sozialarbeiterin für „Mission ohne Grenzen“ in Tuzla. Vor allem die Roma in dieser Stadt sind stark von Armut betroffen. Nives ist für 40 Familien im Patenschaftsprogramm sowie 10 Senioren verantwortlich. Ohne die Gemeinde, in der ihr Mann Pastor ist, wäre die Arbeit für sie nicht denkbar. „Hinter jeder Veranstaltung, die ich organisiere, steckt so viel unsichtbare Arbeit“, erzählt sie. „Dabei kann ich mich immer auf die Ehrenamtlichen der Gemeinde verlassen. Ob es darum geht, einen Raum vorzubereiten, aufzuräumen, Aktivitäten zu planen: Sie packen mit an.
Unserer Gemeinde war praktische Nächstenliebe schon immer sehr wichtig. Den Ärmsten Würde zu geben, ihnen praktisch und geistlich zu helfen: Wir möchten mehr Menschen auf diese Weise erreichen und unterstützen, damit sie Hoffnung, Wahrheit und Liebe erfahren.“
Eine starke Gemeinschaft
Der Bedarf ist groß. Nives bietet kreative Workshops für die betreuten Familien an sowie Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene. Daneben stehen natürlich Besuche bei den Familien auf dem Plan. Regelmäßig bringen Nives und die Ehrenamtlichen ihnen Pakete mit Essen und Hygieneprodukten, unterstützen mit Rat, Tat und Gebet.
Eines der Projekte ist die Nachmittagsbetreuung, die in den Gemeinderäumen stattfindet. Kinder aus den unterstützten Familien bekommen hier nicht nur ein warmes Mittagessen, sondern auch Hilfe bei den Hausaufgaben und dringend benötigte emotionale und geistliche Unterstützung.
Jasminka arbeitet hier ehrenamtlich als Lehrerin mit. Für die Kinder aus den Roma-Familien der Umgebung ist ihre Arbeit eine große Chance. Denn ihre Eltern haben oft selbst nur wenig Schulbildung und können ihnen Kindern nicht helfen, wenn diese in der Schule an ihre Grenzen stoßen oder Unterstützung beim Lernen brauchen.
Veränderung zeugt von Gott
„Es ist ein Segen zu sehen, wie die Gemeinde und Mission ohne Grenzen den Familien über Generationen hinweg hilft“, freut sich Jasminka. „Eines der Mädchen aus unserem Programm ist mittlerweile selbst Mutter, und es ist so ermutigend zu sehen, wie sie den Kreislauf der Armut durchbricht, in dem ihre eigene Mutter noch lebte. Sie ist wirklich ein Beispiel für andere. Wir haben sie vor allem emotional bei den Herausforderungen unterstützt, die sie in ihrer Familie erlebt hat. Wenn ich sehe, wie sie heute als Mutter für ihre Kinder da ist – das ist wirklich ein Zeugnis von Gottes Treue!“
Diese Partnerschaft ist einzigartig wichtig, aber glücklicherweise kein Einzelfall. Mit mehr als 450 Kirchen und Gemeinden arbeitet Mission ohne Grenzen in Osteuropa zusammen, um besonders den Menschen in Wort und Tat Gottes Liebe zu bringen, die unter Armut und Ausgrenzung leiden. Für viele dieser Menschen ist das der Beginn eines neuen Lebens.
Mit Ihrer Unterstützung wird diese Arbeit überhaupt erst möglich. Machen Sie mit? Vielen Dank für jeden kleineren und größeren Beitrag.